Montage optimieren
„Kann man es sich in einem Hochlohnland wie Deutschland noch leisten, personalintensive Montageumfänge dauerhaft zu halten?“ Diese Frage stellen sich aktuell zahlreiche Unternehmen. Aus der Sicht von ROI ist diese Frage jedoch eher so zu stellen: „Wie sehen die Montagekonzepte der Zukunft aus, mit denen man in der Lage ist vor Ort in den jeweiligen regionalen Märkten zu optimalen Herstellkosten und in der notwendigen Flexibilität die Kundenwünsche optimal zu erfüllen?“
Die Entwicklung unterschiedlicher Montagekonzepte für Hoch- und Niedriglohnländer ist ein überholter Ansatz. Das gilt auch für die Verlagerung von Montageumfängen, die ausschließlich über Lohnkostendifferenzen argumentiert werden. Komplexe, nicht mehr zu steuernde, inflexible und teure Supply Chains sind häufig die Folge daraus.
Der Erfolg liegt in der Entwicklung effizienter und hochflexibler Montagesysteme, die in der Lage sind auch komplexe und variantenreiche Produkte zu wettbewerbsfähigen Kosten herzustellen. Dieser Anspruch gilt für die Serien- wie auch die Einzelfertigung. Er gilt zudem für Hoch- wie Niedriglohnländer.
Der Aufbau derartiger Montagesysteme erfordert die gezielte Anwendung von Methoden zum Erkennen der eigentlichen Wertschöpfung und zum Ausschöpfen der vorhandenen Optimierungs- und Flexibilisierungspotenziale.
Die ROI Unternehmensberatung verfügt mit ROM®, der ROI-Operationsfolgemethode über ein Tool, das es ermöglicht auf Basis der Stückliste eines Produktes mit sehr geringem Aufwand eine Montagezeit zu ermitteln, die ein absolut verschwendungsfreies Montagesystem simuliert. Damit wird bereits vor Beginn der Konzepterarbeitung ein zeitwirtschaftlicher Benchmark für das zu montierende Produkt definiert und ein klarer Potenzialausweis möglich.
Bei der produktspezifischen Entwicklung des Montagesystems greift ROI in der Beratung auf einen Best-Practice-Baukasten zurück, dessen Lösungen sich an den folgenden Grundprinzipien einer leistungsfähigen Montage orientieren:
- Klare Trennung von Montage und Logistik
- Einführung One-Piece-Flow
- Flexible Abtaktung
- Optimale Abgrenzung und Integration von Vor- und Endmontage
- Sinnvolle Automation, Low Cost Intelligent Automation
- Pull-Prinzip und flexibles Umrüsten in der Teilebereitstellung
- Differenzierte Teilenachschubprozesse
- Modulare, standardisierte und nutzungsneutrale Montagesystem- und Arbeitsplatzgestaltung
- Teamorientierte und kapazitätsflexible Organisationskonzepte
Optimale Montage bedeutet aber auch ganzheitlich zu denken und zu handeln und bereits bei der Gestaltung des Produktes fertigungs- und montagerelevante Aspekte zu berücksichtigen und schon im Planungsprozess mit der Konzeption der entsprechenden Montage- sowie Logistikprozesse anzusetzen.
Einen Überblick über unser gesamtes Leistungsspektrum im Bereich schlanke Produktion (Lean Production) finden Sie hier.



